Neue Wege in Diagnostik und Therapiekontrolle chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED)

Teil 1: Calprotectin: robuster Routinemarker für Diagnostik und Verlaufskontrolle

Entzündung im Darm oder Reizdarmsyndrom? Diese Frage stellt sich bei der Beurteilung von Patienten mit unklaren Darmbeschwerden und wird häufig mit großem Aufwand und invasiven Methoden abgeklärt. Fäkales Calprotectin kann hier als aussagekräftiger Laborparameter die Diagnostik erleichtern und frühe Krankheitsstadien erkennen. Das überaus stabile Protein wird als Marker des Neutrophileneintritts in das Darmlumen angesehen und ist bei entzündlichen, infektiösen und neoplastischen Erkrankungen deutlich erhöht. Dabei unterscheidet Calprotectin eine entzündliche von einer nicht-entzündlichen Diarrhoe mit hoher Sensitivität. Aufgrund der Markierung entzündlicher Vorgänge eignet sich die Bestimmung von Calprotectin besonders zur Differenzierung zwischen organischen Entzündungen des Intestinaltrakts (z.B. CED) und funktionellen Störungen (z.B. Reizdarmsyndrom). Darüber hinaus kann Calprotectin als Routine-Marker entzündliche Aktivitiäten des Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa frühzeitig detektieren und somit einen entzündlichen Schub ankündigen. Der Nachweis aus Stuhl korreliert sehr gut mit den histologischen und endoskopischen Befunden der Krankheitsaktivität („mucosal healing“) bei CED.

Zur Calprotectin Bestimmung in der klinischen Routine eignet sich der PhiCal® Calprotectin-ELISA von Immundiagnostik, ein etabliertes, robustes, monoklonales Testsystem mit hoher Sensitivität und Spezifität (beides über 90%).

Eine praktische Alternative ist der Schnelltest CalDetect® von Preventis, ein von medizinischem Personal und Laien einfach zu bedienender Point-of-Care Test für die gastroenterologische Praxis. Der Test kann in der Ambulanz oder auf Station bzw. als Heimtest für CED-Patienten zur Verlaufskontrolle eingesetzt werden.




Presseinformation vom 11.05.2009


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