Kryptopyrrol, kolorimetrisch

Artikelnummer: K 7823

Test-Kategorie

Verschiedenes

Test-Methode

kolorimetrisch

Packungsgröße

40 Tests

Probenmatrix und -volumen

Urin 2 ml

Indikationen

Regulatorischer Status

RUO (research use only)

Kryptopyrrol entsteht im Rahmen einer gestörten Hämoglobinsynthese, möglicherweise durch die Einwirkung von Umweltschadstoffen oder auch durch Stress. Zirkulierendes Kryptopyrrol geht über eine Schiffsche Base eine stabile Bindung mit Pyridoxal-5-Phosphat (P-5-P, die aktive Form des Vitamin B6) ein und komplexiert zusätzlich mit Zink zu einem unlöslichen Komplex. Bei erhöhter Kryptopyrrolausscheidung werden somit auch Zink und P-5-P mit ausgeschieden und es entstehen Mangelsymptome für Zink und Vitamin B6.
Erhöhte Kryptopyrrolwerte wurden bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS (Attention Deficit Hyperactivity Symdrom) gefunden, ebenso bei Kindern mit gestörtem Kurzzeitgedächtnis, Lernschwierigkeiten, Legasthenie und Stressunverträglichkeit. Positive Therapieerfahrungen konnten durch die Substitution mit Zink, Vitamin B6 und Mangan gemacht werden.

Mit unserem kolorimetrischen Test lässt sich lässt sich Kryptopyrrol (chemisch: 2,4 Dimethyl-3-Äthylpyrrol) im Urin nachweisen. Für die Urinabgabe sind spezielle Probenröhrchen erforderlich, die ebenfalls bei uns erhältlich sind.

Indikationen

  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Autismus, Asperger-Syndrom
  • ADHS
  • Depressionen
  • Schizophrenie

Zeichen eines Vitamin-B6-Mangels, wie
  • nervöse Erschöpfung und Angstzustände
  • Depression
  • Müdigkeit
  • fehlende Traumaerinnerung
  • schlechtes akustisches Namensgedächtnis

Zeichen eines Zink-Mangels wie:
  • brüchige Nägel
  • Nagelaufhellungen
  • Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Geschmackstörungen
  • Appetitlosigkeit